Transkription & Übersetzung

Die alten Dokumente, Urkunden und Briefe sind meistens in der alten Schrift (Kurrent) und alten Sprache (Altdeutsch) verfasst. Oft findet man in diesen Dokumenten auch alte Begriffe.

Ich übersetze für Sie die Dokumente ins moderne Hochdeutsch.

Ich übersetze und berechne für Sie auch alte Maßeinheiten, wie Joch, Klafter, Ellenbogen, Eimer, Metze, Maß, Zöllige, Zentner, Merling usw.

Die Übersetzung kostet zwanzig Euro pro Seite. Der Preis gilt für Dokumente aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Kurrentschrift lernen

Sie können auch selber versuchen die Dokumente zu transkribieren. So geht es:

1 Erlernen Sie zuerst die Kurrentschrift. Das Hilfsblatt finden Sie hier.

2 Vergleichen Sie die Buchstaben mit Hilfe von Hilfsblatt.

3 Jeden Satz, Wort oder Buchstaben schreiben sie nieder. Arbeiten Sie sich Stück für Stück, Buchstaben für Buchstaben weiter, bis das ganze Dokument transkribiert haben.

Wenn Sie Hilfe brauchen, kontaktieren Sie Dr. Lampreht

Die Transkription bildet den Leitfaden um Kirchenbücher lesen und verstehen zu können.

 

Alte deutsche Schriftarten lesen – eine Einführung

Die Kurrentschrift ist eine historische Schreibschrift des deutschen Sprachraums, die sich ab dem 16. Jahrhundert entwickelte. Sie gehört zur Familie der deutschen Kanzleischriften und wurde vor allem für den Alltagsgebrauch, in Ämtern, Schulen und privaten Dokumenten verwendet.

Ursprung: Die Kurrentschrift entwickelte sich aus der gotischen Kursivschrift und war im Gegensatz zur lateinischen Schreibschrift kantiger und schwerer lesbar.

Verbreitung: Vom 17. bis ins frühe 20. Jahrhundert war Kurrent die Standardschrift in deutschen Schulen, Verwaltung und Kirchenbüchern. Viele historische Dokumente, darunter Kirchenbucheinträge, Testamente und Briefe, sind in Kurrent geschrieben.

Sütterlinschrift: 1911 wurde von Ludwig Sütterlin eine vereinfachte Variante der Kurrentschrift entwickelt – die Sütterlinschrift –, die ab den 1920er-Jahren in deutschen Schulen gelehrt wurde.

Ablösung: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kurrentschrift (inkl. Sütterlin) aus dem offiziellen Schulunterricht verbannt. Stattdessen setzte sich die lateinische Schreibschrift durch.

Interessant zu wissen:

Die Kurrentschrift unterscheidet sich stark von heutigen Schriften und ist für viele moderne Leser schwer entzifferbar.

Wer alte Dokumente (z. B. aus der Ahnenforschung) lesen will, muss Kurrent oft mühsam lernen oder transkribieren lassen.

 

Kirchenbücher entziffern: Tipps und Beispiele

Übung macht den Meister! Es gibt keine Abkürzung! Eine Vergleichstabelle zwischen Kurrentschrift und Lateinschrift mit praktischen Beispielen finden Sie hier.

 

Vorher/Nachher: Transkription alter Dokumente im Vergleich

Transkription ist eine direkte Abschrift von Dokumenten. Dabei wird die Sprache im Originalzustand beigehalten. Zum Beispiel wird das Wort Turn in einem altdeutschen Dokument als Thurn geschrieben. Handelt sich jedoch um ein Dokument in der Latein Sprache, wird die Transkription auch in der Latein Sprache verfasst.

Bei der Übersetzung wird dagegen das Dokument in die moderne Sprache übersetzt, so dass es jeder heute Lesen und verstehen kann.

Einen Laier wird immer die Übersetzung, und nicht die Transkription empfohlen.

 

Kostenlose Tools zur Handschrift-Erkennung (mit Grenzen)

Im Internet gibt es jetzt schon mehrere Tools. Aber Vorsicht! Die Tools sind noch nicht ausgereift:

ChatGpt (OpenAI),

Gemini (Google),

Claude (Anthropic),

DeepL,

Apple Intelligence

Schauen Sie sich alte Dokumente an – Besonderheiten

Rajmund Lampreht auf der Titelseite der slow. Zeitschrift Dnevnik:

Iztok Klemenčič: Družinska drevesa: moderno iskanje (Familienstammbaum: moderne Forschung), Zeitschrift Dnevnik, 27.11.2015.