Zweite Meinung & Überprüfung

Es ist nicht alles Gold was glänzt!

Haben Sie gewusst, daß die meisten Familienstammbäume die von Laienpersonen erstellt wurden falsch sind? Oftmals weisen solche Familienstammbäume fatale Fehler auf. Es werden oftmals falsche Personen als Liniengrunder gewählt und die Folge ist ein vollkommen falscher Familienstammbaum.

Für Sie erstelle ich eine zweite Meinung zu Geschichtsforschungen oder Familienstammbaum.

Ich führe auch Überprüfungen von anderen Daten durch.

 

Darum lohnt es sich, einen Genealogen zu beauftragen

Ein Genealoge ist kein Titel! Geschichtswissenschaftler ist ein akademischer Titel. Deshalb lohnt es sich immer einen Geschichtswissenschaftler, der sich mit Genealogie befasst zu beauftragen.

 

Wie läuft eine professionelle Ahnenforschung ab?

Es wird ein Vertrag unterzeichnet wo genau spezifiziert wird in welchem Umfang die Forschung gemacht wird.

Es werden Dokumente aus den Kirchenbüchern als Beweis für die Richtigkeit der Angaben vorgelegt. Für jede Geburtsanagaben gibt es ein Taufdokument, für jede Hochzeitsanagabe, gibt es ein Ehedokument, für jede Todesangabe, gibt es ein Sterbedokument.

Beispiel 1 eines Familienstammbumes an dem ich die Daten mit blauer Tinte korrigiert habe.

 

Beispiel 2. Hier möchte ich Ihnen einen weiteren Stammbaum vorstellen. Diesen ließ ein Herr bei einem selbsternannten Genealogen anfertigen.

Ich musste das Archiv gar nicht aufsuchen, um dem Herrn sämtliche Unstimmigkeiten aufzuzählen.
Fangen wir an:

  • Roter Pfeil: Andreas wurde im Jahr 1869 geboren. Er heiratete im Jahr 1985. Das bedeutet, er war 116 Jahre alt! Gestorben ist er 1931. Er hat also 54 Jahre nach seinem Tod Unglaublich!
  • Oranger Pfeil: Michael wurde im Jahr 1773 geboren. Er heiratete im Jahr 1895. Das bedeutet, er war 122 Jahre alt! Unglaublich!
  • Grüne Pfeile: Casparuš, Gertrudiš und Agneš. In Krain wurden vor dem Jahr 1850 keine diakritischen Zeichen verwendet. Wenn dies also wahr wäre, müssten die Slawisten die gesamte Sprachgeschichte neu schreiben. Obwohl ich eine Geldprämie für einen entsprechenden Beweis ausgesetzt habe, wurde mir keiner geliefert!
  • Blaues Quadrat: Anstelle von Fotokopien von Dokumenten, die als Beweis dienen könnten, wurde lediglich auf Kirchenbücher verwiesen. Solche Verweise sind wertlos!

 

Ich habe außerdem festgestellt, dass Heirats- und Sterbedaten fehlen. Der Grund liegt klar auf der Hand: Die entsprechenden Kirchenbücher wurden gar nicht eingesehen. Das bedeutet, dass die Forschung nicht vollständig durchgeführt wurde. Der anonyme Genealoge hat maximal ein Drittel des Materials durchgesehen. Warum hat er keine vollständige Durchsicht gemacht? Der Grund liegt darin, dass dies viel Zeit erfordert. Also hat sich der selbsternannte Genealoge von Anfang an entschieden, den Kunden zu täuschen. Der Kunde hat in gutem Glauben und mit dem Wunsch nach einem niedrigeren Preis bewusst einen Nicht-Fachmann gewählt.

Bitte merken Sie sich:
Genealogische Forschung kann nicht jeder betreiben! Achten Sie auf die Ausbildung – wenn der Forscher keinen abgeschlossenen Studiengang in historischer Forschung hat, wird er nicht in der Lage sein, eine ordentliche Forschung durchzuführen.
Billige Forschung gibt es nicht! Wer billig kauft, zahlt teuer. Das gilt besonders für genealogische Forschung. Dieses Beispiel zeigt das besonders deutlich.

 

Beispiel 3 ein Stammbaum mit Fehler:

Haben Sie den Fehler gefunden?

Matevz wurde 1830 geboren. Sein Vater wurde 1740, und die Mutter 1751 geboren.

Also waren die Eltern bei der Geburt 90 und 79 Jahre alt.